KLIMAKRISE: WIE HITZEAKTIONSPLÄNE SCHNELLER UMGESETZT WERDEN KÖNNEN

Schriftzug Leuchtschrift: Hitzeaktionsplan

Immer mehr Hitzetote:  Diese Schlagzeile hat die Bevölkerung in diesem Frühjahr aufgeschreckt. Der Klimawandel wird zum direkten Gesundheitsrisiko. Die Zahl der Todesfälle hat sich in den letzten 20 Jahren mehr als verachtfacht. Forscher rechnen mit einem steigenden Sterberisiko. Um das zu verhindern, erstellen immer mehr Städte und Kommunen Hitzeaktionspläne zum Schutz der menschlichen Gesundheit. Darin enthalten sind bislang aber vor allem mittel- und langfristige Maßnahmen. Das ist für einige Menschen vielleicht zu spät. Ein schneller, aber effektiver Hitzeschutz bzw. Hitzenotfallschutz muss jetzt sofort alltagstauglich etabliert werden. Und das, ohne die Umwelt noch weiter zu belasten. Das Ulmer Unternehmen pervormance international GmbH bietet mit E.COOLINE Kühltextilien eine passende Lösung.  

Einer Studie zufolge könnte der Klimawandel für die Gesundheit in Deutschland eine größere Herausforderung werden als bislang angenommen. Modellrechnungen von Wissenschaftlern zeigen, dass die Zahl der Hitzetoten in Deutschland im weltweiten Vergleich im oberen Bereich liegt. Der Grund: die steigende Anzahl der Hitzetage pro Jahr in Kombination mit einer alternden Bevölkerung, so die Forscher im Fachjournal »The Lancet«. Das ist der Beginn der Katastrophe, sagt Christian Schulz, der Geschäftsführer der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG).

Der Hitzestress betrifft zum einen ältere Menschen in Krankenhäusern und Pflegeheimen, aber auch in der Versorgung zuhause. Aber selbst das körpereigene Kühlsystem von jungen, gesunden Personen ist bei über 40°C überfordert. Von Kindern, Schwangeren, Menschen mit Vorerkrankungen oder Risikofaktoren, wie Diabetes, COPD oder MS gar nicht zu reden. Der aktuelle WIDO Report „Klima und Gesundheit“ der AOK und der Weltklimarat bestätigen dies. 

Wir brauchen Hitze-Notfall-Maßnahmen schon ab 25°C

Leider gibt es keine Medikamente und auch keine Impfung gegen Hitze. Bisher hatte man angenommen, dass ein gesunder Mensch eine Temperatur von 35°C bei 100% Luftfeuchtigkeit (entspricht 46°C bei 50% LF) nicht viel länger als 6 Stunden überleben kann. Wissenschaftler der Pennsylvania University haben diese Annahme nun erstmals in einer Studie überprüft und herausgefunden, dass die Temperaturgrenzen bei jungen und gesunden Testpersonen nur bei 30-31°C (100% LF) lagen. Auch eine geringere Luftfeuchtigkeit führte nicht zu mehr Hitzetoleranz. Stattdessen lag die Grenztemperatur dabei eher bei “nur” 25-28°C. Bei älteren Personen oder Betroffenen mit Vorerkrankungen liegt diese vermutlich noch niedriger.

Deshalb werden die Forderungen nach einfachen, aber effektiven Klimatisierungsmaßnahmen immer dringender – und nationale Hitzeschutzpläne und Anpassungsstrategien von Experten, wie z.B. dem Präsidenten der Bundesärztekammer Klaus Reinhardt, nachdrücklich gefordert. In Deutschland hat die Bund/Länder-Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Gesundheitliche Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ (GAK) 2017 Handlungsempfehlungen für Länder und Kommunen zum Erstellen von Hitzeaktionsplänen zum Schutz der menschlichen Gesundheit erarbeitet, die teilweise auf einer Leitlinie der Weltgesundheitsorganisation beruhen.

Die meisten Empfehlungen, wie z.B. bauliche Maßnahmen, sind allerdings erst mittel- langfristig wirksam, oft teuer und mitunter nur schwer umsetzbar. Und im Freien ist eine herkömmliche Klimatisierung gar nicht möglich.

Personal, um die Aufgaben des Hitzeschutzes in Klinik, Pflege oder auch zuhause zu lösen, ist nicht vorhanden. Die Idee, überall in Städten Kühlhäuser aufzustellen, ist logistisch kaum machbar. Auch stunden- oder tagelange Aufenthalte in sogenannten Cooling Centers, also öffentlichen, kühlen Räumlichkeiten zum Beispiel in Einkaufspassagen und Bahnhöfen, sind vielleicht naheliegende Gedanken, jedoch nicht uneingeschränkt praktikabel. Und darüber hinaus ökologischer Unsinn, da die dafür benötigten Klimaanlagen und Kühlgeräte die Klimaerwärmung mit klimaschädlichen Kältemitteln, viel Energie und damit hohem CO2 Ausstoß noch weiter anheizen. Ein Teufelskreis!

Was also tun, um schnell und effektiv eine nachhaltige Klimatisierung zu realisieren?

Als Ergänzung baulicher und sonstiger mittel- bis langfristiger Maßnahmen könnte eine
3D-Technologie aus Ulm eine einfache, effektive, bezahlbare und klimafreundliche Lösung sein. Mit Kühlwesten und -Shirts, kühlenden Halstüchern, kühlenden Basecaps sowie Arm- und Beinkühlung kann sich jeder bei hohen Temperaturen schützen und gesund, konzentriert und leistungsfähig bleiben. Indoor und Outdoor! Und speziell für Hitze-Notfall-Situationen gibt es ein Hitze-Notfall-Set an.

Auch für Innen- und Außenräume hat E.COOLINE einiges im Portfolio. Aktiv kühlende Tücher, Bettdecken und Plaids sowie kühlende Vorhänge oder Raumteiler – inklusive Beschattungen an Fenstern, Türen oder auch von außen (ggfs. sogar auf Dächern oder an Außenwänden), bieten gerade in oder an Bestandsgebäuden oder auch an öffentlichen Plätzen eine klimaneutrale und umweltfreundliche Kühlung.

Die integrierte COOLINE SX3 Technologie sorgt bei allen Produkten mit smarten Fasern in einer 3D -Struktur dafür, dass eine Kühlenergie von bis zu 660 Watt erzeugt wird, die je nach Bedarf um bis zu 12°C herunterkühlen kann – und das über mehrere Stunden. Der Kühleffekt wurde durch das Hohenstein Institut bestätigt. Die waschbare Kühlfunktionskleidung mit ihrer patentierten Technologie „Made in Germany“ benötigt hierfür keinerlei umweltbelastende Energiequellen oder Kältemittel und ist klimaneutral.

Laut den Klimaexperten von climate partners (Report) spart man damit bis zu 97% CO2 im Vergleich zu Klimaanlagen.

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