AKTUELLE STUDIEN ZEIGEN: GEFÄHRDUNGSBEURTEILUNG ALLER ARBEITSPLÄTZE BEI HITZE NOTWENDIG

Risk Management bei Hitze-Gefährdungsbeurteilung

Höher als gedacht: An Tagen mit Temperaturen über 30 Grad steigt die Zahl der Arbeitsunfälle um 7,4 Prozent. Das zeigt eine neue Studie der Universitäten Passau und Bern.

Verblüffend dabei ist, dass die Hitze alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gleichermaßen traf. „Wir konnten in unseren Auswertungen keine Unterschiede hinsichtlich des Geschlechts, Alters, Einkommens oder der Branche feststellen“, sagen Katharina Drescher, Nachwuchsökonomin an der Universität Passau, und ihr Ko-Autor Benedikt Janzen von der Universität Bern. Egal ob man etwa in der Baubranche arbeitet oder als Bürokraft – die Arbeitsunfälle stiegen in beiden Gruppen prozentual gleichermaßen.

Eine Gefährdungsbeurteilung für Hitze ist also nicht nur zwingend für Arbeitsplätze im Freien erforderlich, sondern für jeden Arbeitsplatz – auch im Büro.

EIGENES HITZERISIKO WIRD UNTERSCHÄTZT

Das ist umso wichtiger, da Beschäftigte häufig ihr eigenes Hitzerisiko unterschätzen und sich deshalb nicht adäquat verhalten, wie eine Sondererhebung zum Thema Hitze der Universität Erfurt gezeigt hat. Bei zwei Dritteln der Befragten lagen Risikofaktoren vor, häufig sogar mehrere. Nur ein Drittel nahm sich jedoch als Risikoperson wahr – mindestens ein Drittel der Befragten unterschätzte sein eigenes Hitzerisiko. Wer also seinen Risikostatus nicht kennt, zeigt weniger Hitzeschutzverhalten und bringt sich damit in ernsthafte Gefahr.

Eine reale Gefahr, wie das Barcelona Institute for Global Health (ISGlobal) anhand von Datenanalysen und Computermodellen ermittelte. Auf die Einwohnerzahl gerechnet waren es in Deutschland bislang 98 Hitzetote pro eine Million Einwohner. Damit liegt Deutschland unter 35 europäischen Staaten auf Rang 13. Das sind „Opferzahlen wie im Kriegszustand“ sagt Hanns-Christian Gunga, emeritierter Professor an der Charité in Berlin.

Wie viele Ihrer Beschäftigten unterschätzen das eigene Hitzerisiko? Die Zahl aus Erfurt lässt vermuten, dass es mehr sind, als Sie denken.

Lassen Sie es nicht so weit kommen. Erstellen Sie eine Gefährdungsbeurteilung für alle Arbeitsplätze und schärfen Sie das Bewusstsein Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer firmeneigenen Hitzeschutzstrategie. Und dann drehen Sie an vielen kleinen Stellschrauben, um die Hitzegefahren zu verringern. Eine der wirksamsten und am schnellsten umsetzbaren Maßnahmen ist die individuelle Klimatisierung mit E.COOLINE Kühlkleidung. Ob Kühlweste, T-Shirt, kühlende Kopfbedeckung oder Halstuch.

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